«KESB Linth» möchte «ZVKESRZL» heissen

Im Rahmen der Neuorganisation der KESB Linth wurde auch gleich der stark belastete Namen «KESB Linth»abgeändert.

Was Linth24 vor zwei Wochen bekannt gemacht hatte, ist nun offiziell. Die Organisation der neuen KESB Linth steht. Dazu gehören der Verwaltungsrat, bei dem der Rapperswil-Jona Stadtpräsident Martin Stöckling ins zweite Glied zurücktritt, denn sowohl der Präsident, wie die beiden Vize-Präsidenten stammen nicht aus der Stadt.

Neu ist auch die Marketingidee, sich vom Namen KESB zu verabschieden. Der Namen «KESB Linth» ist unter anderem durch die Berichterstattung der Obersee Nachrichten und den anschliessenden Prozess, sowie durch die chaotische Entlassung des damaligen KESB Präsidenten arg ramponiert worden.

Die neue Organisation heisst offiziell: «Zweckverband Kindes- und Erwachsenenschutz Region Zürichsee Linth». Durch das Weglassen des Begriffs «Behörde» wird aus der KESB eine KES oder mit dem vollständigen Buchstaben-Salat ein «ZVKESRZL»

Linth24 wird auch in Zukunft von der KESB Linth schreiben und nicht auf den Buchstabenzauber hineinfallen. Es ist auch fraglich, ob sich der KESB-Linth Zweckverband einfach einen neuen Namen geben kann, denn der Begriff KESB (Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde) ist so im schweizerischen «Kindes- und Erwachsenenschutzrecht» festgehalten.

Zur vollständigen Dokumentation hier die Originalmitteilung der «KESB Linth»:

«Zweckverband Kindes- und Erwachsenenschutz Region Zürichsee Linth
Konstituierende Delegiertenversammlung und Sitzung des Verwaltungsrats

Nach Gründung des Zweckverbandes (ZV) Kindes- und Erwachsenenschutz (KES) Region Zürichsee-Linth (RZL) durch die Bürgerversammlungen der zehn Politischen Gemeinden Amden, Weesen, Schänis, Benken, Kaltbrunn, Gommiswald, Uznach, Schmerikon, Rapperswil-Jona und Eschenbach fand in Uznach am 20. Juni 2019 mit den Vertretern der zehn Gemeinden die konstituierende Delegiertenversammlung statt, die einerseits den fünfköpfigen Verwaltungsrat wählte (inkl. Präsidium) und andererseits dieses Gremium beauftragte, in Zusammenarbeit mit der heutigen KESB Linth und der Stadt Rapperswil-Jona die Überführung auf den 1.1.2020 an die Hand zu nehmen. Ebenso beschlossen die Delegierten eine externe Kontrollstelle für diesen Zweckverband zu bezeichnen und entsprechende Offerten einholen zu lassen.

Einstimmig wählte die konstituierende Delegiertenversammlung lic. iur. HSG Marcel Benz (Gemeinde-präsident Weesen) zum Verwaltungsratspräsidenten dieses neuen Zweckverbandes. An seiner Seite verstärken den Verwaltungsrat die ebenfalls einstimmig Gewählten:

iur. Bettina Mächler (Kreisrichterin, Schmerikon),
Heidi Romer (Gemeindepräsidentin Benken),
Richard Blöchlinger (Schulpräsident/Gemeinderat Eschenbach)
iur. Martin Stöckling (Stadtpräsident Rapperswil-Jona).

Der Verwaltungsrat hielt am 12. Juli 2019 in Rapperswil-Jona seine konstituierende Sitzung ab und wählte dabei einstimmig lic. iur. Bettina Mächler als erste Vizepräsidentin und Heidi Romer als zweite Vizepräsidentin.

Zudem wurden die verschiedenen Aufgaben (inkl. Zeitplan) für die Überführung vom Sitzgemeinde-modell zum Zweckverband mit der ad interim Präsidentin der KESB Linth, Barbara Friberg, besprochen und die ersten Umsetzungsaufträge im Hinblick auf den 1.1.2020 erteilt.»

(Von Mario Aldrovandi, Linth24)


Linth24.ch


1 Stern2 Sterne3 Sterne4 Sterne5 Sterne (1 Bewertungen, Durchschnittlich: 1,00 von 5)
Loading...
"Wenn Unrecht zu Recht wird, wird WIDERSTAND zur Pflicht!"
Veröffentlicht unter Allgemein, Einkommensteuer, Finanzen, Gesetz, KESB - Kindes- und Erwachsenenschutzbehörden, Natur, Politik, Staat, Widerstand