Schöpfung Mensch

Wäre jede der 100 Billionen Zellen in unserem Körper ein Stern, so bestünden wir aus 500 organisierten Galaxien á 200 Milliarden Sonnen. Die kosmischen Dimensionen eines lebendigen, komplexen Organismus grenzen nicht nur an ein unvorstellbares Wunder, sie sind das wahre Wunder im Universum. Wir müssen für die Organisation unserer Zelleinheiten noch nicht einmal einen einzigen Gedanken verschwenden. Die wahre Intelligenz unserer Schöpfung lebt in uns, unbewusst. Sie ist von unserem Verstand nicht zu begreifen, mögen wir auch noch so klug sein. Wir sind wahrlich göttliche Wesen, ohne es zu merken.
Der aufgeklärte Homo sapiens ist ja lange davon überzeugt gewesen, dass Affen seine Vorfahren waren. Dabei beträgt der genetische Unterschied zwischen Mensch und Schimpanse 1,5 Prozent. Die Maus ist uns ähnlicher als ein Affe: sie stimmt mit unserer DNA zu 99 Prozent überein. Was doch ein Prozent Unterschied ausmacht, glücklicherweise! Ein wenig an der DNA geschraubt, schon kommt ein Menschlein hervor. Wie sollte die Evolution diesen Vorgang kontrolliert durch Versuch und Selektion eingeleitet haben? Die Entstehung von Leben kann nicht dem Zufallsprinzip unterliegen. Die Vorstellung, dass aus toter Materie – auch wenn es Aminosäuren sind -, rein zufällig durch Blitzeinschläge in die Ursuppe hochintelligente, selbstreplizierende Strukturen entstehen, die sich mit einem einzigen, übereinstimmenden Bauplan – der DNA – vom Einzeller bis zum hochkomplexen Organismus mit Selbsterkenntnis entwickeln, ist völlig absurd.
Der erste Einzeller, der angeblich vor 3,5 Milliarden Jahren aus Aminosäuren entstand, verfügte bereits über vier DNS-Hauptmoleküle mit einem Molekulargewicht von jeweils 2,5 Milliarden – etwa 400.000 RNS-Moleküle (1.000 verschiedene Arten) mit einem durchschnittlichen Molekulargewicht von 2 Millionen, etwa 1 Million Proteine (2.000 verschiedene Arten) mit einem durchschnittlichen Molekulargewicht von 40.000 sowie 500 Millionen kleinere organische Moleküle (700 verschiedene Arten) mit einem durchschnittlichen Molekulargewicht von 300. Diese Angaben stammen von der Untersuchung des Eschericium coli, dem Bazillus, der unseren Darm bewohnt. Er teilt sich alle zwanzig Minuten.
In unserem Organismus sterben in jeder Sekunde 10 Millionen Zellen und werden in demselben Moment durch neue ersetzt. Seitdem wir mehr und mehr über das Geheimnis des Lebens wissen, umso wundersamer, wundervoller und rätselhafter wird es…


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"Wenn Unrecht zu Recht wird, wird WIDERSTAND zur Pflicht!"
Veröffentlicht unter Allgemein, Natur